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Wie es dazu
kam

 


Gründung des Partnerschaftsvereins Brücke/Most im Jahr 2002. Niemand hatte erwartet, dass so viele Bürger der Einladung des damaligen Landrats Norbert Hoffmann zur Grün-dungsversammlung des Vereins im April des Jahres 2002 folgen würden, ein schöner Beleg dafür, dass das Anliegen, enge Beziehungen zum polnischen Partner herzustellen, auf einen fruchtbaren Boden gefallen war. Eine Vorbereitungsgruppe unter der Leitung von Günter Wetzel hatte einen Satzungsentwurf vorbereitet, der mit wenig Änderungen von der Grün-dungsversammlung für gut befunden und akzeptiert wurde. Einhellige Zustimmung fand die Vereinsbezeichnung Brücke/Most. Die Vorstandswahlen spiegelten die Bandbreite der an der deutsch-polnischen Freundschaft Interessierten wieder: "alte Schlesier", dort geboren, "gebürtige" Hessen, wie es eine Zeitung schrieb, und mit Ewa Redemann, in Heppenheim verheiratet, eine gebürtige Polin.

Zum ersten Vorsitzenden wählte die Versammlung den Kreistagsvorsitzenden Werner Breitwieser, zum Stellvertreter Günter Wetzel. In das Amt des Schriftführers wurde Werner Bom-rich gewählt, Schatzmeister wurde Klaus Jäger. Als Beisitzer stellten sich zur Verfügung Ewa Redemann, Günther Haas, Helmut Lechner, Hans-Christoph Graf Schweinitz, Heinz-Jürgen Schocke und Reinhard Spulak.



Offizielle Kreispartnerschaften. Die Initiative für eine Partnerschaft ging von der Bergsträßer Kommunalpolitik aus. Auf der Kreistagssitzung am 18.6.2001 begrüßten Werner Breitwieser (CDU), Heinz-Jürgen Schocke (SPD), Jochen Ruoff (Bündnis 90/Die Grünen) und Frank Sürmann (FDP) für ihre Fraktionen die angestrebte Partnerschaft. Am 12. Oktober 2001 unterzeichneten in einer beeindruckenden Verschwisterungsfeier im Kurfürstensaal des Amtshofs in Heppenheim die beiden Landräte Norbert Hofmann und Woijciech Murdzek und die Kreistagsvorsitzenden Werner Breitwieser und Lubomir Trojanowski die Partner-schaftsurkunde. An geschichtsträchtiger Stätte im polnischen Kreisau  - hier formierte sich der deutsche Widerstand gegen Hitler - trafen die Vertreter der beiden Kreise und einige Vorstandsmitglieder des Partnerschaftsvereins im April 2002 zusammen, um den Partnerschaftsvertrag zu unterzeichnen. Die Redner betonten, dass trotz einer belastenden Geschichte die Menschen zueinander finden können: "Wir sind Nachbarn, die sich gegenseitig brauchen." Die Bergsträßer überreichten ein 2,70 Meter langes Bild des Künstlers Hans-Dieter Jung mit charakteristischen Bauwerken der Bergstraße. Das Heppenheimer Landratsamt ziert ein Bild der Friedenskirche in Schweidnitz, ein Geschenk der polnischen Partner anlässlich der Feierlichkeiten in Heppenheim.

 

Ein Geburtstagswunsch stand Pate. Kreistagspräsidium und Kreisausschuss gaben am 15.Mai 1999 einen Empfang für den damaligen Kreistagsvorsitzenden Heinz-Jürgen Schocke anlässlich dessen 60. Geburtstags. In seiner Dankesrede äußerte Schocke, es sei wohl geboten, das deutsch-französische Versöhnungswerk mit einem deutsch-polnischen zu ergänzen. Er dachte dabei an eine Partnerschaft mit dem Kreis Glatz/Klodzko, war doch die Stadt Bens-heim bereits eine Partnerschaft mit der Stadt Glatz eingegangen. Zwar kamen auch Vertreter dieses Kreises zum Besuch an die Bergstraße, doch galt wohl schon da ihre Liebe dem benachbarten Kreis Groß-Gerau, warum auch immer. Von dem Bergsträßer Begehr hörte der Landrat des Kreises Schweidnitz/Swidnica, W. Murdzek. Und von da an nahmen die Dinge ihren guten Lauf.

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